Welche Remarketing-Strategien gibt es?

Bevor Sie Ihre Remarketing-Kampagnen schalten, sollten Sie zwingend ein Strategie entwickeln und sich überlegen, wem Sie was wie anbieten wollen. Grundlegend können Sie alle Besucher, die eine bestimmte Unterseite Ihrer Webseite geöffnet haben, separat ansprechen.

Klassischerweise legen Sie in Ihrem AdWords-Konto unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Remarketing-Listen an. So können Sie Ihre Besucher beispielsweise anhand des Kaufzykluses, nach der Verweildauer auf Ihrer Webseite oder nach Produktkategorien segmentieren. Ihrer Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Listen über Google Analytics anzulegen. Damit stehen Ihnen weitere umfangreiche Datensammlungen zur Verfügung. Informationen zur Besuchsdauer und zur Anzahl der Seitenaufrufe können nun berücksichtigt werden. Außerdem ist es möglich, Listen mit Besuchern zu erstellen, die eine spezielle Aktion ausgeübt haben.

Im Allgemeinen gilt, je genauer Sie die Anzeigen-Botschaft auf den User zuschneiden können, umso erfolgsversprechender sollte Ihre Remarketing-Kampagne werden.

Oft liegen über einen User außerhalb von Google noch weitere Informationen vor. Denken Sie beispielsweise an Facebook. Auf dieser Plattform ist es möglich, Zielgruppen auf Basis von anderen Datensammlungen zu segmentieren. Wenn Sie nun auf Facebook Anzeigen schalten und jeder darüber definierten Zielgruppe eine einzelne Landing Page zuordnen, können Sie die Informationen, die Facebook bereits für sie gesammelt hat, auch für Ihr AdWords-Remarketing nutzen. Dazu erstellen eine Remarketing-Liste derjenigen, die genau diese Landing Page besucht haben.

Bedenken Sie jedoch, dass sich bei aller Segmentierfreude auch der Aufwand lohnen muss. Definieren Sie daher nur Gruppen, die eine genügend große Anzahl an Mitgliedern erreichen kann.