Worauf Sie beim erstellen einer Google Ads-Kampagne achten sollten.

Wenn Sie eine neue Kampagne erstellen, ist es notwendig, dass Sie sich zu Beginn auf ein ganz bestimmtes Ziel fokussieren. Wollen Sie in erster Linie ein Produkt verkaufen oder sollen möglichst viele Nutzer Ihre Webseite besuchen? Je nachdem, welches Ziel Sie primär verfolgen, muss die Kampagne unterschiedlich strukturiert und angepasst werden.

Beginnen Sie mit einem kleinen Budget.
Gerade als Einsteiger, wenn noch wichtige Erfahrungswerte fehlen, kann es leicht passieren, dass das von Ihnen eingesetzte Budget recht schnell und ohne den gewünschten Erfolg verbraucht wird. Fangen Sie deshalb besser klein an und erhöhen Sie das Budget schrittweise.

Legen Sie getrennte Kampagnen im Such- und im Displaynetzwerk an.
Standardmäßig ist in Ihrem Adwords Konto die Nutzung aller Werbenetzwerke eingestellt. Ihre Anzeigen werden also sowohl im Such- als auch im Displaynetzwerk geschaltet. Es ist jedoch sinnvoller beide Netzwerke von einander zu trennen und jeweils separate Kampagnen zu erstellen. Das ermöglicht Ihnen eine spezifischere Optimierung der Kampagnen und wirkt sich positiv auf den Budgetverbrauch aus.

Begrenzen Sie die Reichweite Ihrer Anzeigen.
Ihre Kampagne ist per Voreinstellung immer auf ganz Deutschland ausgerichtet. Wenn Sie jedoch Ihre Produkte nur in einer bestimmten Region anbieten, sollten Sie die Ausrichtung auf die entsprechende Region beschränken.

Vermeiden Sie große Anzeigengruppen.
Eine Kampagne mit einer einzigen Anzeigengruppe, in die alle Keywords eingebucht werden, ist ineffektiv und kostspielig. Sie werden mit einer solchen Kontostruktur zwar trotzdem Klicks auf Ihre Anzeigen erhalten, jedoch sind diese dann sehr unspezifisch und für die meisten Keywords deutlich teurer als notwendig. Es zahlt sich aus, wenn Sie für Ihre Kampagne mehrere kleine Anzeigengruppen mit jeweils mindestens zwei Anzeigentexten und sehr spezifischen Keywords erstellen. Mehr zum Thema “Kontostruktur optimieren” erfahren Sie hier.

Nutzen Sie unterschiedliche Keyword-Optionen.
Sie können die Reichweite und Auffindbarkeit Ihrer Anzeigen selbst bestimmen und kontrollieren. Mit der Option „weitgehend passend“ können Sie beispielsweise mehr Klicks erzielen, während mit „genau passend“ das Schlüsselwort relevanter für die Suchanfrage eines Nutzers ist. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Option „auszuschließende Keywords“, da Sie festlegen, bei welchen Suchanfragen Ihre Anzeigen nicht geschaltet werden sollen. Mehr zum Thema “Keywords optimieren” erfahren Sie hier.

Weisen Sie jedem Keyword einen eigenen Klickpreis zu.
Es ist nicht sinnvoll, einer gesamten Anzeigengruppe nur einen einzigen CPC (cost per click) zuzuordnen. Da Keywords unterschiedliche Leistungen erbringen, sollte auch der CPC individuell angepasst werden.

Passen Sie die Anzeigenschaltung an bestimmte Tage und Uhrzeiten an.
In der Voreinstellung werden Ihre Anzeigen durchgehend geschaltet. Wenn Sie aber feststellen, dass Sie an bestimmten Tagen oder zu bestimmten Uhrzeiten nur unqualifizierte Kicks erhalten, dann können Sie die Anzeigenschaltung für diese Zeiträume auch pausieren.

Testen Sie verschiedene Anzeigentexte.
Bereits kleinste Veränderungen in einem Anzeigentext können sich mitunter stark auf die Klick- und Conversion-Rate auswirken. Testen Sie deshalb verschiedene Anzeigentexte. Schalten Sie dazu zwei Anzeigen parallel und vergleichen Sie die Ergebnisse. Die Anzeige mit der besseren Performance bleibt bestehen, die mit der schlechteren wird überarbeitet und erneut geschaltet. Diese Methode wird auch als A/B Test bezeichnet. Mehr zum Thema “Anzeigenrotation” erfahren Sie hier.

Richten Sie Conversion-Tracking ein.
Ein großer Vorteil von AdWords besteht darin, dass Sie den Erfolg einer Kampagne ganz klar messen können. Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihr Adwords-Konto korrekt mit Google Analytics verknüpfen und die Einstellung „Conversion-Tracking“ aktivieren. Dadurch können Sie ermitteln, welche Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords besonders gut performen und wie viel Geld Sie durch AdWords tatsächlich verdienen. Ohne ausreichende Erfolgsmessung, kann eine Kampagne nicht optimiert werden und im ungünstigsten Fall sogar ganz ins Leere laufen. Mehr zum Thema “Conversion” erfahren Sie hier.

Optimieren Sie Ihre Kampagne regelmäßig.
Wie aus den vorhergehenden Empfehlungen deutlich wird, ist eine Adwords-Kampagne kein Selbstläufer. Anzeigen und Keywords müssen regelmäßig getestet und überarbeitet werden. Klickpreise müssen angepasst und Einstellungen feinjustiert werden. Die Kampagnen-Optimierung ist ein fortlaufender Prozess, der die Grundlage für den Erfolg darstellt.
Selbstverständlich sollte die Optimierung immer auf der Basis ausreichender statistischer Werte erfolgen. Spontane Änderungen ohne Bezug auf eine valide Anzahl an Klicks und Impressionen, können sich kontraproduktiv auswirken und die Performance verschlechtern.